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So startet Ihr WordPress-Shop 2021 richtig durch!

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Gerade in Zeiten wie diesen kommt man als Geschäftsinhaber nicht daran vorbei, seine Produkte auch online anzubieten. Obwohl der Hintergrund dieses Booms nicht gerade schön ist, ist es zumindest einfacher denn je, seine Waren im Internet anzubieten. Wie Ihr WordPress-Shop mittels Plugins ganz einfach und bequem von zuhause aus Umsätze generieren kann, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Wir vergleichen hier die besten und beliebtesten WordPress-Shop-Plugins, damit Sie das passende für Ihre Wünsche, Ihre Produkte und generell für Ihr WordPress-Shopsystem finden!

WordPress und E-Commerce: Ein perfektes Team

Wenn Sie sich fragen, ob WordPress als Content Management System geeignet ist, um einen Webshop zu betreiben oder ob ein Standalone-Shopsysten nicht besser funktionieren würde, können wir nur sagen: WordPress und E-Commerce passen wunderbar zusammen!

Ein WordPress-Shopsystem für Ihren Onlineshop zu verwenden, ist vor allem dann bestens für Sie geeignet, wenn Sie….

  • ein eher kleines Sortiment
  • digitale Produkte wie E-Books oder Audiodateien verkaufen.
  • Kosten sparen möchten und keinen Wert auf Add-Ons legen.
  • bei Problemen gerne auf eine große sowie aktive Community zurückgreifen.
  • ein Shopsystem wollen, das einsteigerfreundlich ist.
  • kein Profi in HTML und CSS sind.
  • auf ein übersichtliches und doch individuelles Design Wert legen.

Aber es gibt auch gute WordPress-Shop-Plugins für…

  • Programmierer und Entwickler.
  • Online-Shops mit großem Sortiment.
  • all-in-one-SaaS-E-Commerce-Lösungen, wie BigCommerce es anbietet.
  • Menschen, die großen Wert auf Add-Ons legen.
  • Menschen, die Ihre Produkte auf zusätzlichen Kanälen wie Facebook, eBay, u. v. m. verkaufen wollen.

Zur Vollständigkeit sei noch gesagt: Wenn Sie eine sehr große Produktpalette mit vielen Kategorien anbieten und bereits erfolgreich im Online-Bereich tätig sind, ist eine umfassende Standalone-Lösung wahrscheinlich besser für Sie geeignet. Diese größeren Shopsysteme sind mittlerweile auch zu guten Preisen zu haben und bieten besseren Komfort als WordPress Shop Plugins.

11 wichtige Hinweise für Ihren WordPress-Onlineshop: Darauf gilt es zu achten!

Die Corona-Krise hat einschneidende Folgen für alle, aber ganz besonders für den lokalen Einzelhandel. Ein eigener Onlineshop macht Sie unabhängig und bietet eine zusätzliche Umsatzquelle für bestehende analoge Shops, die unter den momentanen Auflagen leiden. Wenn Sie sich umorientieren und einen Online-Shop gründen wollen, dann sollten Sie in jedem Fall die folgende 11 Dinge bedenken, bevor Sie loslegen.

1. Das richtige Shopsystem

Sie können hier grundlegend aus drei Optionen die für Sie beste auswählen:

  1. Sie mieten sich einen Online-Shop, wie Strato oder Jimdo.
  2. Sie entwickeln Ihre eigene Shop Software, oder lassen diese entwickeln.
  3. Sie entscheiden sich für eine Open-Source-Lösung via Plugin.

Welche Variante zu Ihnen und Ihren Produkten passt, hängt von vielen Faktoren ab und ist immer individuell zu beantworten. Wir werden Ihnen hier jedenfalls zum dritten Punkt einige Entscheidungshilfen anbieten, indem wir Ihnen im Weiteren die beliebtesten und besten E-Commerce-Plugins für das Content Management System WordPress vorstellen und sie miteinander vergleichen.

2. Buchhaltung, CMR und Warenwirtschaft im Auge behalten

Viele Online-Shops scheitern an einer ordentlichen Verwaltung ihrer Lagerbestände (Lagerhaltung) und an der Führung einer lückenlosen Buchhaltung. Auch die Warenwirtschaft – also die Steuerung und computergestützte Erfassung sämtlicher Warenbewegungen in einem Handelsunternehmen – wird im Online-Bereich oftmals nicht gewissenhaft betrieben.

Auch der Begriff CMR ist den meisten Online-Handelsunternehmen fremd, zumindest in der Praxis. Jedoch ist ein strukturiertes Customer-Relationship-Management ein wichtiger Punkt, um erfolgreich zu wirtschaften – offline wie online. Wenn Ihnen diese Begriffe allesamt nichts sagen, dann gilt es, sich entweder einen Profi an Bord zu holen oder selbst die Nase in Bücher zu stecken und sich zu informieren!

3. Eine langfristige Shop-Struktur anlegen

Hier geht es darum, dass Sie sich schon am Beginn gut überlegen, wohin es mit Ihrem Shop gehen soll. Denn oft passiert es, dass ein Online-Shop zu schnell wächst – das erkennt man oft an unsinnigen Kategorien und einer verwirrenden URL-Struktur.

 Shop-Struktur

Ein gut strukturierter Online-Shop hingegen ist der Grundstein für zufriedene Kunden. Denn je nachvollziehbarer die verschiedenen Kategorien sind und je weniger Verwirrung – zum Beispiel durch doppelte Kategorien – entsteht, desto vertrauenswürdiger wirkt Ihr Shop auf potenzielle Kunden.

4. SEO-Grundlagen kennen

Gerade zu Beginn haben die meisten Betreiber kein Geld für Marketing und Werbemaßnahmen. So kommt der meiste Traffic im Online-Shop über die Suche im Internet – und genau hier kommt SEO ins Spiel. Über Grundlagen in der Suchmaschinen-Optimierung lässt sich der Traffic auf der Webseite und auch die Benutzer-Erfahrung selbst gut optimieren.

Wenn Sie wissen, worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung ankommt, können Sie sich alternativ auch professionelle Hilfe über eine Agentur holen. So wissen Sie selbst genau, was Sie und Ihr Shop brauchen und wo es hapert. In Folge vergleichen Sie einfach mehrere Angebote und finden das beste für Sie.

Gute und Keyword-optimierte Produktbeschreibungen, eine sinnvolle URL-Struktur und eine strukturierte Kategorien-Bildung sind allesamt Punkte, die unter SEO zusammengefasst werden können und Kunden via Google und Co. in Ihren Shop leiten und auch dort halten.

Für mehr SEO-Grundlagen öffnen Sie sich diesen Artikel gleich in einem neuen Tab! Sie interessieren sich mehr für Yoast-SEO, das WordPress-SEO-Plugin? Dann werfen Sie einen Blick hier rein!

5. Auf einen guten, also schnellen Versand achten

Ein bestelltes Paket sollte spätestens nach 1-3 Werktagen beim Käufer ankommen, das ist schneller Versand! Auch wenn Sie nun meinen, dass das nicht so einfach geht – naja, der Kunde fordert dies aber.

schneller Versand

Deshalb sollten Sie sich genau überlegen, wie Sie Ihren Versand so effizient wie möglich angehen. Kunden erwarten im E-Commerce Business, einfach schnell ihre Ware zu bekommen!

6. Zahlungsart auf die Zielgruppe anpassen

PayPal, Vorkasse oder Kreditkartenzahlung – Sie müssen nicht alle Varianten anbieten, um erfolgreich einen Online-Shop zu betreiben. Sie sollten aber unbedingt auf Ihre Zielgruppe eingehen und jene Optionen anbieten, die zu ihr passt.

Einkommensstarke Menschen mittleren Alters zahlen gerne per Kreditkarte. Junge Menschen, die bereits erfolgreich im Berufsleben stehen, bevorzugen vermutlich PayPal und die nette Omi von nebenan zahlt am liebsten bar per Nachnahme. Wichtig ist in jedem Fall, hier mit verlässlichen Daten zu arbeiten und nicht einfach zu vermuten, was der eigene Kunde sich wünscht!

Zahlungsart Online Shopping Statistik

7. HTML und CSS-Grundlagen lernen

Hier gilt dasselbe wie bei den SEO-Grundlagen: Je besser Sie sich selbst in diesem Metier auskennen, desto schneller finden Sie bei etwaigen Problemen einen Profi, der Sie nicht über den Tisch ziehen kann. Darüber hinaus ist es äußerst mühsam, wegen jeder Kleinigkeit einen Profi um Hilfe zu bitten. Das kostet Zeit, Geld und oftmals auch Nerven.

Die Lern- und Weiterbildungs-Möglichkeiten über Tutorials auf YouTube sind schier unbegrenzt. Sie müssen nicht gleich Profi-Hacker werden, doch zumindest die Grundlagen sollten Sie kennen. Auch, um bei der nächsten Rechnung vom Programmierer ein wenig den Preis drücken zu können.

8. Auf guten Kundenservice achten

Online ist die Konkurrenz meist viel größer als im regulären Handel. Der nächste Shop ist nur einen Klick weit entfernt und jeder rühmt sich damit, das beste, günstigste und tollste Produkt anzubieten. Besonders empfehlenswert, um sich von der breiten Masse abzuheben, ist daher ein solider Kundenservice. Freundlichkeit und Zuverlässigkeit sowie umfassende Produktkenntnisse sind hier das A und O.

Anfragen per Telefon anzubieten oder kulant zu sein, wenn es um Retouren geht, haben noch niemandem geschadet – ganz im Gegenteil, denn so binden Sie den Kunden langfristig an sich und bekommen via Empfehlungsmarketing auch neue Kunden!

9. Keine Stock-Fotos verwenden

Man mag es nicht sofort denken, jedoch haben Produktbilder, die man woanders sieht, einen negativen Einfluss auf den eigenen Shop. Der Kunde setzt auf Individualität! Und er straft Stock-Bilder und vorgegebene Bilder von Hersteller oder vom Lieferanten, die man in der Google-Bildersuche sieht, rigoros ab. Produktbilder selber zu machen ist zwar mit Arbeit verbunden, diese Arbeit wird sich aber lohnen! Zum einen aus Käufer-Sicht und zum anderen aus SEO-Sicht.

Denn Google mag es wie der User gerne individuell! Alles, was Sie dafür brauchen, ist eine gute Kamera und eine Foto-Box. Im Internet gibt es unzählige Anleitungen, wie man eine solche Box selbst bauen kann, nur mit Karton und ein paar Bögen weißem Papier.

10. Rechtlichen Rahmen klären

Impressumspflicht, die Datenschutzvereinbarung, AGBs und die Widerrufsbelehrung, eindeutige Button-Beschriftungen, Lieferzeiten-Angabe, transparente Preis- und Steuerangaben sowie Versandkosten…und so weiter.

DSGVO konformer shop

Das waren jetzt sehr viele Begriffe, dennoch sind sie alle wichtig und diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Aber so bekommen Sie zumindest ein Gespür dafür, dass Sie im Online-Bereich ebenfalls auf rechtliche Grundlagen achten müssen, wenn Sie Waren, Dienstleistungen oder virtuelle Produkte verkaufen!

11. Die DSGVO beachten!

Wenn Sie in punkto DSGVO auf Nummer sicher gehen wollen, dann ist Ihnen geraten, sich genau zu informieren. WooCommerce, das beliebteste WordPress-Shop-Plugin zum Beispiel, benötigt weitere Plugins, um Ihren Shop DSGVO-konform zu machen.

Das soll aber nur ein kleiner Vorgeschmack sein, in weitere Folge werden wir dann genauer auf ausgewählte wie beliebte Plugins für Ihren WordPress-Online-Shop eingehen.

Die besten Plugins für Ihren WordPress-Online-Shop: Ein Vergleich lohnt sich!

Ein E-Commerce-Plugin in eine bestehende WordPress-Seite zu integrieren, ist sehr einfach und jederzeit möglich, was einer der größten Vorteile des CMS ist. Da es ein so beliebtes Content Management System ist, gibt es jedoch unzählige Plugins für WordPress. Dabei den Überblick zu behalten, fällt oft schwer!

Zum einen sei hier gleich gesagt, dass kostenlose Plugins den kostenpflichtigen um nichts nachstehen und Sie hier eine erste Vorauswahl finden, der Sie vertrauen können!

Zum anderen ist die Standard-Version der meisten Plugins ohnehin immer kostenlos. Wenn Sie sich Erweiterungen und mehr Funktionen wie etwa Bezahl-Gateways oder Designs wüschen, können Sie jederzeit auf die Premium-Version aufstocken.

Dabei sind einige Plugins für bestimmte Benutzer geeignet und andere eher auf spezielle Waren zugeschnitten. Wir haben vor allem einen Blick auf die kostenlosen Varianten und die Themen

  • Benutzerfreundlichkeit,
  • standartmäßige Funktionen,
  • Sicherheit und Gateways zur Bezahlung,
  • Benutzeroberfläche und Design,
  • und die Möglichkeiten zur Anpassung und Erweiterung der Plugins geworfen.

Im Weiteren geben wir Ihnen Einblicke zu jedem Plugin. Am Ende finden Sie im Resümee nochmals eine Zusammenfassung, welches WordPress-Shopsystem am besten zu Ihren Bedürfnissen passen könnte.

WooCommerce als Shopsystem für WordPress

Wer WooCommerce sagt, der sagt auch Online-Shop und das völlig zu Recht. Das kostenlose WordPress-Shop-Plugin ist der ungekrönte König unter den E-Commerce-Plugins. Dabei ist der größte Vorteil, dass Sie eine bestehende WordPress-Seite im Handumdrehen zum Online-Shop umbauen können – ohne große Programmierkenntnisse und ohne große Ausgaben!

woocommerce plugin logo

Darüber hinaus ist es auch für größere Produktmengen gut geeignet, vorausgesetzt Ihr Hosting-Partner kann damit umgehen und bietet genügend Server-Leistung – was das Thema kostenloses Plugin ein wenig relativiert, weil Sie für Domainname und Hosting doch mit (geringen) monatlichen Gebühren rechnen müssen.

Der klare Vorteil von WooCommerce liegt darin, einen Webshop schnell aus- und umzubauen. Doch auch bei folgenden Punkten hat WooCommerce einiges zu bieten:

  • Sie können bei Problemen auf eine große Community zurückgreifen und so wieder Geld sparen, indem Sie die Probleme selbst lösen.
  • Auch das Angebot an Erweiterungen für Payment-Gateways und viele Themes machen WooCommerce so beliebt.
  • Sehr leicht anzupassen und zu erweitern.
  • Auch als App am Handy zu verwalten.
  • Solider Kundensupport

Ein WordPress-Shop mit Cart 66 Cloud

Dieses E-Commerce Plugin kommt ziemlich verlockend daher, vor allem, wenn Sie primär digitale Produkte verkaufen. Jedoch hat es einen riesen Nachteil gegenüber den anderen E-Commerce-Plugins, nämlich bietet es kaum Erweiterungen an und ist somit relativ statisch und eher altbacken.

cart 66 logo

Jedoch hat es genau deshalb auch einen Vorteil und ist speziell für Benutzer geeignet, die Ihre Seite einfach halten wollen und keinen Wert auf Schnick-Schnack legen. Deshalb ist dieses Plugin vor allem für Einsteiger gedacht, die gar keinen Wert auf viele Add-Ons legen und Einfachheit im Shopsystem schätzen.

Die Vorteile von Cart66 auf einen Blick:

  • alle nötigen Funktionen wie über 100 Payment-Gateways sind im Plugin integriert, man braucht sich also nicht um Add-Ons zu kümmern
  • in punkto Anfängerfreundlichkeit unser Favorit
  • Cart66 unterstützt physische und digitale Produkte
  • leicht mit Google Analytics zu synchronisieren
  • garantierte Zahlungssicherheit und sichere Datenspeicherung

Darüber hinaus hat Cart 66 einen hervorragenden und hochgelobten Kundensupport, der Ihnen wirklich weiterhilft, wenn Sie Probleme mit Ihrer Seite haben. Auch in punkto E-Mail-Marketing ist das Plugin nicht schlecht aufgestellt. Es bietet ebenfalls die Möglichkeit, digitale Produkte einfach zu verkaufen, genau wie unser nächstes Plugin im Test.

Easy Digital Downloads (EDD)

Dieses Plugin ist für all jene sehr zu empfehlen, die eine perfekte Lösung für den Verkauf von digitalen Waren suchen. Das Plugin ist zudem sehr kundenfreundlich. Käufer können früher gekaufte Dateien ganz einfach im Einkaufswagen speichern und sie zu einem späteren Zeitpunkt herunterladen.

Easy Digital Downloads logo

Darüber hinaus bietet es eine Dateizugriffskontrolle, die den Personenkreis, der eine Datei herunterladen kann, reglementiert und wie lange man Zugriff auf eine gekaufte Datei hat. Sie denken jetzt vielleicht, dass man das mit WooCommerce auch kann, aber EDD ist eben der Spezialist, wenn es um den Verkauf von digitalen Produkten wie E-Books, PDF-Dateien oder Audiodateien geht.

EDD hat zudem eine sehr saubere Benutzeroberfläche, ist kostenlos und auch schnell installiert. Darüber hinaus kann man Zahlungen schön auf der Webseite abwickeln und braucht keinen Drittanbieter! Auch die Community von EDD ist groß, sodass Sie Probleme schnell selbst lösen können. Weitere Vorteile des E-Commerce-Plugins sind:

  • Sie können sich für ein eigenes Payment Gateway
  • Sie haben eine schier unendliche Erweiterungsbibliothek für Add-Ons.
  • Da man hier nur digitale Produkte verkaufen kann, werden alle Funktionen darauf spezialisiert.
  • Als Entwickler haben Sie volle Kontrolle über Anpassungen mittels RESTful-API.
  • Dateizugriffskontrolle und Aktivitäts-Tracking sind integriert.
  • Rabattcodes können einfach implementiert werden.

Ecwid E-Commerce Shopping Cart

Ecwid überzeugt vor allem durch sein einfaches Backend und ist somit noch einsteigerfreundlicher als WooCommerce. Wenn Sie WooCommerce also aus irgendeinem Grund nicht verwenden wollen, ist Ecwid die perfekte Alternative, um einen Online-Shop in WordPress zu implementieren.

Ecwid E-Commerce Shopping Cart Logo

Aber nicht nur in WordPress, denn Ecwid funktioniert auf jeder beliebigen Webseite und ist somit der Exote unter den Plugins.

Was viele Benutzer bei der kostenlosen Version abschreckt, ist die Begrenzung auf 10 Produkte im Shop.

Für 15 $ im Monat stockt das Plugin auf 100 Produkte auf und ab 99 $ pro Monat können Sie unbegrenzt Produkte in Ihren Shop laden.

Dieser Preis ist jedoch im Vergleich immer noch günstig und so ist einer der Vorteile bei Ecwid klar der Preis. Denn wer viele Add-Ons will, der steigt mit diesem Plugin immer noch günstiger aus als bei WooCommerce, wenn man gleich viele Erweiterungen kauft. Darüber hinaus bietet Ecwid…

  1. eine schöne Benutzeroberfläche
  2. eine simple Einrichtung (nur wenige Minuten)
  3. die Zertifizierung PCI-DCC – absolut sicher für Bezahl-Vorgänge
  4. die Möglichkeit, einfach über mehrere Vertriebskanäle zu verkaufen (Facebook-Shop, eBay, Google Shopping, usw.)

BigCommerce als WordPress-Shopsystem-Plugin

BigCommerce ist als einziges Plugin hier im Vergleich eine All-in-one-SaaS-E-Commerce-Plattform. Sie besticht vor allem durch ihre Skalierbarkeit und die unendlichen Möglichkeiten, das Backend anzupassen und alles zu individualisieren.

BigCommerce Logo

Darüber hinaus können Sie Ihre Produkte nicht nur auf Ihrer Seite verkaufen, sondern auch die Sozialen Medien wie Instagram oder Facebook zu Ihrem Marktplatz machen oder Produkte bei den Riesen im Business wie Amazon und eBay verkaufen. Verwaltet wird alles jedoch ganz einfach von einem Ort aus – nämlich Ihrer WordPress-Seite!

  • Open-Saas-Shopware
  • viele Freiheiten im Design
  • hohe Performance mit guten Ladezeiten dank Google Cloud Platform
  • wird von großen Kunden wie zum Beispiel Woolrich, Skullcandy verwendet
  • weltweiter Handel ist über das Feature Omnichannel Commerce leicht möglich
  • API gesteuert

BigCommerce ist aber nur etwas für Profis und Menschen mit Programmierkenntnissen, die eine leistungsstarke Lösung für Ihren Shop suchen. Für Anfänger und kleine Shops ist das SaaS-E-Commerce-System nicht geeignet.

WP E-Commerce

WP E-Commerce ist durchaus ein sehr solides, aber eher pragmatisches Tool zum Erstellen eines Webshops. Jedoch ist der größte Kritikpunkt, den man von Nutzern hört, immer wieder das veraltete Design. Böse Zungen reden sogar davon, das Plugin-Design sei noch aus der Steinzeit.

WP E-Commerce Logo

Jedoch hat das WordPress-Shop-Plugin auch Vorteile:

  • Sie können Einkäufe leicht mittels intelligenter Berichterstattung überwachen.
  • Sie können alles leicht konfigurieren, zum Beispiel Steuern und Versandoptionen.
  • Alle führenden Zahlungsgateways sind inkludiert.
  • Es bietet leicht zu automatisierendes Marketing, zum Beispiel mittels Integration von Google Analytics.
  • WP hat ein gutes Gutschein- und Rabattmanagement.

Resümee: Das sind die besten WordPress-Shop-Plugins

Unsere Favoriten hier sind klar WooCommerce und Easy Digital Downloads (EDD). Jedoch passen die Plugins trotz ihrer tollen Funktionen und Ihrer großen Beliebtheit nicht zu jedem Shop und Shop-Betreiber. Wenn Sie sich nicht entscheiden können, machen Sie beim Verkauf von rein digitalen Produkten jedoch mit EDD nichts falsch und mit WooCommerce liegen Sie sowieso immer richtig!

Hier bieten wir vor allem den Unentschlossenen unter Ihnen nochmals eine finale Entscheidungshilfe in unserem WordPress-Shop-Vergleich!

  • Wenn Sie eher zum Typ Entwickler gehören, der viele Anpassungswerkzeuge braucht und schätzt, dann sind WooCommerce, Easy Digital Downloads und BigCommerce optimale Optionen für Sie.
  • Wenn Sie ein absoluter Anfänger im E-Commerce sind und es so einfach wie möglich wüschen, dann sollten Sie einen genaueren Blick auf Cart66 Cloud oder WP E-Commerce werfen.
  • Jedoch wird auch die Anfängerfreundlichkeit von WooCommerce immer wieder gelobt. Aber Cart 66 ist eben noch viel, viel einfacher zu bedienen!
  • Wenn Sie auf der Suche nach einem kostenlosen Core-E-Commerce-Plugin sind, das sich überall größter Beliebtheit erfreut und bestens mit WordPress harmoniert, dann sei hier wieder WooCommerce genannt.
  • Auch für Fans von Add-Ons in allen Varianten und zu nahezu allen Themen ist WooCommerce optimal für die Erstellung eines WordPress-Shops geeignet.
  • Wenn Sie mit wenigen Add-Ons zufrieden sind und eher zum Kostensparen tendieren, dann wählen Sie Cart66 Cloud als WordPress-Shopsystem.
  • Wenn Sie nur digitale Produkte verkaufen, sollten Sie sich in jedem Fall und ohne zu zögern für Easy Digital Downloads als WordPress-Shopsystem entscheiden.
  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk jedoch darauf liegt, dass Sie Ihre Produkte auf vielen Kanälen verkaufen können, dann sollten Sie sich Ecwid E-Commerce Shopping Cart überlegen.
  • Für kleine Web-Shops, die eine überschaubare Anzahl an Produkten auf vielen Kanälen verkaufen wollen, ist Ecwid das passende Shopsystem – nicht nur für WordPress-User!

Bildquellen: © comicsans - stock.adobe.com, © Kaspars Grinvalds - stock.adobe.com, © Robert Kneschke - stock.adobe.com, © wordpress.org

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